Manchmal beginnen die längsten Reisen mit dem kürzesten Gedanken: „Warum eigentlich nicht?"

Moin, schön dass du hier bist

Wir sind Stefan und Nasi, und mit uns leben unsere zwei Hunde Greta und Fiete, die eigentlich das Kommando führen. Gemeinsam haben wir unsere Wohnung verkauft und wohnen jetzt minimalistisch in einem Mobilhome, einem TinyHouse auf 40 Quadratmetern, auf einem Campingplatz. Zum Reisen nehmen wir unser Wohnmobil.

Nicht als Flucht, sondern als bewusste Entscheidung: weniger besitzen, mehr erleben.

Warum der Schritt?

Als wir 2022 zum ersten Mal laut ausgesprochen haben, dass wir unsere Wohnung verkaufen und anders leben wollen, war es kein klares Ziel. Eher ein Gefühl, wie eine offene Autotür an einem Sommerabend. Heute sitzen wir auf der Stufe vor unserem Mobilhome, die Hunde schnarchen in der Sonne, und über dem Campingplatz liegt dieser leise, nach Kiefern und Kaffee duftende Morgen, den wir jetzt Alltag nennen dürfen.

Wir haben uns nicht aus der Wohnung gerettet. Es war schön, gemütlich, alles war da. Aber irgendwann wurde aus „alles ist da" ein leises „alles bleibt auch so". Wir haben gemerkt, dass wir mehr davon wollten, was wir im Urlaub auf dem Campingplatz immer genossen haben, und weniger davon, was uns daran hinderte.

Also haben wir verkauft, sortiert, verschenkt. Übrig geblieben ist das, was wirklich zählt, und das passt auf 40 Quadratmeter.

Nicht alles, was man liebt, wiegt viel. Die besten Dinge passen auf 40 Quadratmeter.

Mobilhome und Wohnmobil: unsere zwei Zuhause

Unser Mobilhome steht fest auf dem Campingplatz. 40 Quadratmeter TinyHouse mit Küche, Bad, Schlafzimmer und Stellplatz für zwei Hundekörbe. Es ist unser echtes Zuhause, kompakt, aber voll ausgestattet. Jeder Quadratmeter hat eine Aufgabe, und der Sonnenaufgang zwischen den Kiefern gehört zum Alltag.

Wenn uns das Fernweh packt, springen wir ins Wohnmobil und fahren los. Norwegen, Schweden, die dänischen Inseln, der Balkan, wir nehmen Zeit statt Kilometer und schauen, wohin uns der Wind trägt. Das Mobilhome wartet solange auf seinem Platz. So haben wir beides: die Ruhe eines festen Zuhauses und die Freiheit, jederzeit aufbrechen zu können.

Unsere Terrasse am Mobilhome am Abend
Unsere Terrasse: der Lieblingsplatz, wenn der Tag ausklingt.

Fiete und Greta: die eigentlichen Bestimmer

Die beiden sind das Herzstück. Eine unserer größten Sorgen war, ob es ihnen gefallen würde. Die Antwort kam nach drei Tagen: Sie haben ihre Lieblingsplätze gewählt, die Spazierrouten schneller gelernt als wir, und wenn wir das Wohnmobil packen, wedeln sie. Ein Hundealltag braucht nicht mehr als Menschen, ein Körbchen und eine gute Nase.

Greta und Fiete auf der Terrasse
Greta und Fiete: die eigentlichen Entscheider.

Die Spazierrouten wurden täglich länger. Sie lieben das Campingleben genauso wie wir.

Fiete im Vordergrund, Greta im Hintergrund
Zwei Hunde, ein Campingplatz, unendlich viele Schnüffelrunden.

Was wir gelernt haben

In den ersten Wochen haben wir viele Dinge neu lernen müssen. Wie man Platz wirklich nutzt. Wie man mit weniger auskommt. Wie man sich auch im Regen nicht auf die Nerven geht. Und vor allem: Wie viel man tatsächlich braucht. Nicht viel.

Was du hier findest

„Anders leben, mehr entdecken." Das ist kein Spruch für uns. Das ist der Grund, warum wir unterwegs sind.

Wenn dich etwas interessiert, eine Frage aufkommt oder du selbst mit dem Gedanken spielst, ähnlich zu leben: schreib uns gerne.

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