Nach einer längeren Pause vom Campingleben, bedingt durch berufliche und persönliche Veränderungen, erfüllten wir uns im September 2017 einen langgehegten Traum. Unser erstes eigenes Wohnmobil.

Bild folgt
Foto vom Dethleffs A 5421 wird ergänzt.

Die ersten Reisen

Die ersten Touren waren geprägt von Entdeckungen, Lernmomenten und der Freude am Unterwegssein. Mit jeder Fahrt sammelten wir Erfahrungen, nicht nur über das Reisen selbst, sondern auch über das Fahrzeug. Dinge, die man nur im echten Leben merkt: wie sich eine Standheizung anhört, wo die Dichtungen anfangen zu zicken, welche Strecke wir morgens als Erstes ansteuern.

Die ehrlichen Schwächen

Im Laufe der Zeit zeigte unser Mobil einige Schwächen. Undichte Wasserleitungen, ein größerer Wasserschaden im Heckbereich, dazu wiederkehrende elektronische und mechanische Probleme begleiteten uns auf vielen Fahrten. Trotzdem vervollständigten wir nach und nach unsere Ausrüstung und bauten uns ein kleines mobiles Zuhause auf.

Bald merkten wir auch, dass der 90 PS starke Motor den Anforderungen unserer Touren nicht gewachsen war. Steigungen, Gegenwind oder Überholmanöver wurden zu kleinen Abenteuern, allerdings nicht immer im positiven Sinne. Auch der deutlich erhöhte Verbrauch bestätigte uns darin, dass wir auf Dauer eine andere Lösung brauchen würden.

Abschied und Anfang

So trennten sich unsere Wege schließlich im Juni 2018. Ein Abschied, der zugleich der Anfang neuer Entdeckungen war. Was uns blieb, waren das gewonnene Wissen, die ersten Stellplatzerinnerungen und die Gewissheit: das Camperleben passt zu uns.

Das erste Wohnmobil bringt einem nicht das Reisen bei. Es bringt einem bei, was man wirklich sucht.

← Zurück zur Übersicht