Manchmal braucht es nicht viel für ein gutes Wochenende. Drei Tage, unser Wohnmobil und Römö, unsere Lieblingsinsel in Dänemark.
Mask Camp: fast für uns allein
Unser Stellplatz ist gebucht, Platz 121 auf dem Mask Camp, dem Stellplatz direkt vor der Insel, auf den wir immer wieder gerne zurückkehren. Was uns beim Ankommen überrascht: die Anlage ist fast leer. Normalerweise reiht sich hier Wohnmobil an Wohnmobil. Diesmal stehen nur wenige. Wir vermuten, dass die derzeit hohen Benzinpreise einige dazu bewogen haben, zu Hause zu bleiben.
Für uns kein Nachteil. Wir haben den Platz fast für uns.
Strand ohne Ende
Römö ist bekannt für seinen breiten Sandstrand, auf dem man mit dem Auto fahren darf. Wir nutzen das natürlich mit dem Wohnmobil: direkt ans Wasser, Fenster auf, Kaffee kochen. Frühstück mit Meeresblick, ohne Tischreservierung, ohne Gedränge.
Tagsüber sind wir spazieren gegangen, haben am Wasser gesessen und einfach geschaut. Diese Weite, die Römö einem schenkt, tut gut. Himmel und Strand und sonst nicht viel.
Die Hunde sind in ihrem Element. Riesige Fläche, Salzbrise, Möwen zum Hinterherschauen. Ein Stöckchen im Sand beschäftigt länger als jedes Spielzeug zu Hause.
Die Insel erkunden
Nachmittags fahren wir mit dem Wohnmobil durch die Insel, in Ecken, die wir bisher noch nicht kannten. Dünenwege, ruhige Ortschaften, das Schilf im Wind. Römö ist klein genug, dass man glaubt, alles zu kennen, und groß genug, um immer wieder überrascht zu werden.
Abends auf dem Stellplatz
Die Abende lassen wir auf dem Mask Camp ausklingen. Kein Programm, kein Plan. Draußen sitzen, Luft schnappen, die Stille genießen. Die kommt ganz von selbst, wenn kaum andere Gäste da sind.
Ein gutes Wochenende braucht keine große Planung. Es braucht den richtigen Ort.
Am Sonntag geht es zurück aufs Festland, zurück in unser Mobilhome auf dem Campingplatz. Gut erholt, froher Dinge. Ein rundum gelungenes Wochenende.