19. April 2026 · Reisen

Kurztrip nach Römö: Strand, Stille und kaum jemand sonst

Manchmal braucht es nicht viel für ein gutes Wochenende. Drei Tage, unser Wohnmobil und Römö, unsere Lieblingsinsel in Dänemark.

Mask Camp: fast für uns allein

Unser Stellplatz ist gebucht, Platz 121 auf dem Mask Camp, dem Stellplatz direkt vor der Insel, auf den wir immer wieder gerne zurückkehren. Was uns beim Ankommen überrascht: die Anlage ist fast leer. Normalerweise reiht sich hier Wohnmobil an Wohnmobil. Diesmal stehen nur wenige. Wir vermuten, dass die derzeit hohen Benzinpreise einige dazu bewogen haben, zu Hause zu bleiben.

Für uns kein Nachteil. Wir haben den Platz fast für uns.

Fast leerer Mask Camp Stellplatz auf Römö
Platz 121, fast allein: der Mask Camp war so leer wie selten.

Strand ohne Ende

Römö ist bekannt für seinen breiten Sandstrand, auf dem man mit dem Auto fahren darf. Wir nutzen das natürlich mit dem Wohnmobil: direkt ans Wasser, Fenster auf, Kaffee kochen. Frühstück mit Meeresblick, ohne Tischreservierung, ohne Gedränge.

Tagsüber sind wir spazieren gegangen, haben am Wasser gesessen und einfach geschaut. Diese Weite, die Römö einem schenkt, tut gut. Himmel und Strand und sonst nicht viel.

Hund mit Stöckchen am Strand von Römö
Glücklicher Hund, glückliche Menschen.

Die Hunde sind in ihrem Element. Riesige Fläche, Salzbrise, Möwen zum Hinterherschauen. Ein Stöckchen im Sand beschäftigt länger als jedes Spielzeug zu Hause.

Die Insel erkunden

Nachmittags fahren wir mit dem Wohnmobil durch die Insel, in Ecken, die wir bisher noch nicht kannten. Dünenwege, ruhige Ortschaften, das Schilf im Wind. Römö ist klein genug, dass man glaubt, alles zu kennen, und groß genug, um immer wieder überrascht zu werden.

Wohnmobil auf Römö, durch Dünengras gesehen
Durchs Dünengras: unterwegs auf den ruhigen Wegen der Insel.

Abends auf dem Stellplatz

Die Abende lassen wir auf dem Mask Camp ausklingen. Kein Programm, kein Plan. Draußen sitzen, Luft schnappen, die Stille genießen. Die kommt ganz von selbst, wenn kaum andere Gäste da sind.

Ein gutes Wochenende braucht keine große Planung. Es braucht den richtigen Ort.

Am Sonntag geht es zurück aufs Festland, zurück in unser Mobilhome auf dem Campingplatz. Gut erholt, froher Dinge. Ein rundum gelungenes Wochenende.

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